Ach hier Übrigens! Dichter dichten Gedichte wie Dichterinnen Gedichte dichten Und Klempner machen das mit undichten Wasserverbindungen
Ach weeste Mensch! Ich reg’ mich so uff weilde der Informationsflut wegen deine Kritikfähigkeit resignativ aufgibst
Doofie! (Kennste Goofy noch?)
I can describe in detail places, the weather, the mood of 20 years ago. My friends are surprised, they who can hardly even remember the very special events in their lives. Details invade me, I go over it all. My friends slowly tire of all my regrets; I am not good company. Especially because for some time, the shadow that follows me is not mine. It is much smaller and lighter and sometimes I can hear it whispering, laughing, telling me stories or even whine a bit when I move too fast and it is tired. I really believe that I recognize this shadow. I talk with it and only it pleases me. I get the feeling the world is slowly moving away and soon it will only be my shadow friend and me. There will come a day when I will no longer be able to stand, we think that day will never come but it is not always because of old age. Far away from the pack, my words will glide over the smooth bodies of others, we will no longer understand each other and I will already be long gone. In the crowd which I never liked, I will feel even less apt at elbowing out a place for myself. I'll slide down the slope. In the wind, under the tree, it is ashes that will flow over my hands. The screen of the world will show films in an unknown dialect, the images will be unfamiliar to me and emotionally empty. No tears in my eyes which no longer want to see neither beauty nor ugliness, neither the insipid nor tragedy, nothing will ever resemble what I loved because I love no more.
Human Error
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L I
deine träume
wünsche ich zu besuchen,
um dir zu erzählen,
von deiner schönheit.
Blaugrün schimmert die Welle
sich der Sonne entgegen
zeigt innere Myriaden auf:
Wellen zu Wellen zu Wellen,
das Meer.
du fängst den wind in deinen segeln
nimmst ihn auf in seinen regeln
machst dir seine kraft zum pferd
erkennst der richtung ihren wert
ziehst davon zwischen den wellen
und lenkst der wasser weiche schwellen
wie es dir gefällt
wie sich der himmel wellt
gibst du acht auf die gezeiten
und fliegst tauchst davon in endlos weiten.
stahlgebäude aus tuch
umweben mich
klingend
tanze und singe ich:
in meinem suchen
meinem sinnen
meinem sein
fesselnd gebunden
weite und enge
ich mich gewunden
ein und lausche
den ehernen tüchern
im wind der zeit
...
Schwere Wolken dunkelgrau tief
drücken den Horizont umrissener Häuser,
die sich stückeln in den Raum der Mitte,
Wohnstätten der Sterblichen
schweben über den Fluss,
gelbblaugrau ohne Hoffnung.
Einzig Licht sind Fetzen,
das Grau vom Himmel
das nieder webt
erlösend aus der Wand
durch Senkung der Last von oben
schafft sich Schwärze langsam Raum
um leichter zu sein als die innere Linie.
(Bild in der Krautwaldfabrik, 8/2011)
Zeitgeist
Der Zeitgeist von heute
ist mehr als eine Empfehlung,
sondern ist die eine Vorschrift.
Die Vorschrift über die
Ungebundenheit der Leute
dieser erkrankten Stadt.
Es ist nun mal ihr Gift
in schankvollen Gläsern.
Aber mein innigstes Geschenk
ist ein Ultimatum
in der Menschens Freiheit
Ich brauche kein Papier,
und waghalsig gedenk'
ich diesem Wissen entgegen,
dem Geist unserer Zeit,
dass alles hier vergänglich ist.
Es erscheint mir nur um zu gehen,
verbleibt nie an einem Ort,
kann nie stillstehen,
reißt sich los, ist wie ein Mord.
Was bedeutet Leben?
Das Gefühl gerät vergessen;
die Vernunft lacht
und das Herz pocht
in unaufhörlichen Beben,
presst das Blut in den Leib
für eine Blütenpracht,
dass ich nicht verleugne!
Gegen allen Willen
hört es nicht auf je zu schlagen,
sondern ist doch konstant.
Sind Augenblicke denn anders,
wenn ich gedenke im Stillen?
Oder ist alles eingesperrt,
vernichtet dann im Seelenbrand,
was Fortschritt genannt wird?
Es ist bescheiden, ist bescheiden
wie ein ungesagtes Wort,
es ist das Leiden,