Im Zwischenreich Der Zwischenraum, das Zwischenreich ist frei von Genitiven Voll kerniger Oliven So schwarz wie die Nacht Die knistert und sacht Im Mantel aus Hauch Ein Windröslein auch, Tomate und Lauch Zum Monde hin streben Der Zwischenraum, das Zwischenreich kennt keine Possessive Voll ungeschriebner Briefe An keinen versandt Im In- und Ausland Nur Murmeln verschickt An einen, der nickt und niemals erschrickt Bei einem Erdbeben Der Zwischenraum, das Zwischenreich ist voll mit tausend Dingen Gar viele können singen Jedes Ding ist sein Herr Und nichts anderes mehr Es ist was es ist Ein alter Bovist Oder ein Haufen Mist Am Fuße der Reben Der Zwischenraum, das Zwischenreich kennt Wanderasselträume Versteckte Erdhohlräume Doch bald kommt die Zeit Dann ist es soweit Ein jeder im Reich Wird fliehen sogleich Der Himmel ist bleich Noch bin ich am Leben |
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