... dieser Tod war nicht von Dauer, und gar nicht schon von einer Zeit,
doch den nächsten nicht am hölzerm Kreuz, lieber auf einer samtig feinen Decke,
in jedem meiner Augenblicke bin ich für solchen Wechsel gern bereit,
der Sonne Schein ist von aller Art, das mich lieblichste Erwecke,
auf der Wiese Grund sammeln sich die Dinge,
an des Katers Hals munteres Gezecke,
am Kobaltblau des Lavendels schmettern sich die Linge,
in zermürbend Überzahl verschieben sich die Wolken,
auf dem eben Holz des Tisches sammeln sich die Dinge,
mir zu Füßen rollt sich liebevoll der Kater,
eine gemeine Bremse ließ sich nieder auf mein Knie,
schon Unmengen solch Getier hat so an mir gemolken,
wir sitzen ganz vorn, hier mittem im Theater,
kleiner grüner Käfer landet kurz auf meinem Blatt,
nebenan saugt sich diese Bremse nun an einer Beutefliege satt,
Kater jetzt entfernt, sein weich Gehäuse nun entkernt,
nur der Wind, der gegen der Bäume Blätter bricht,
nur der Gevögel emsig Gezwitsch, Flug und Gebälk,
diese Bremse ich leicht jetzt töten könnt, während sie Frau Fliege sticht,
doch ist da etwas, was mich ab davon nun hält,
die Polizei kommt just vor mir zum stehen,
... ach hätt ich dies doch nur auf Zelluloid gebannt,
ich hätt`s dieser Juristik schon bewießen,
doch nun, am Kreuze haben sie mich verbrannt .
... auch dieser Tod ist nicht von Dauer, und gar nicht schon von einer Zeit ... |
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von: annielux 31-01-2008