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im Absinthrausch, Part ll
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von m0ment,

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Part ll



... nun,
vorhin, in der Frühe als ich noch schlief, und aus dem Bett fiel,
wobei sich der Flaschenhals einer auf dem Boden abgestellten Weinflasche in mein linkes Auge bohrte,
und ich unweigerlich erwachte,
da fand ich doch tatsächlich unter meinem Hochbett die übrigen handschriftlichen Aufzeichnungen von
diesem schon besagtem Abend im Absinthrausch,
welch Umstand.



... und da steht dann:

durchlungene Zeiten,
sind wie gedrungene Gezeiten,
am Meer wo diese auf und nieder gehen,
wie könnte ich an ihnen bestehen,


an für sich kann ich bezeugen,
die Wahrheit ist keineswegs zu leugnen,
auch wenn die Frauen um mich herum,
weniger gescheit als vielmehr dumm,


trotz allem, ist es von mir gewollt,
ist`s Freude mehr, in mir der Unhold,
welcher mich begleitend führt,
mich um diese, und an meiner Nase rührt,


ich, gut so ist es, anders ich`s nicht will,
es ist offensiver, besser noch als im April,
nur wann kommt Ruhe,
wann, wenn, wird es still




... und weiter:


an Süßheit kaum zu übertreffen,
ist es, unser heutiges Zusammentreffen,
es ist nur einfach freudvoll erotisierend,
dir beim Gläser räumen beizuwohnen,
ja, auf des Königs Stuhl werd ich thronen,


auch, ist`s nur der Blick des Weibes,
welchen ich in dir erkenne,
bist Du, zu mir Hahn die Auerhenne,
komm, kein Zögern wünsch ich mehr,
lass mich gewähren, bis wir beide leer,


durch mein Ohr summt lieblich ein Getön,
ich nicht ohne Sinn dir fröhn,
sitz ich hier nur deinetwegen,
genauso gut könnt ich die Straße fegen,


nein, nicht nur,
auch der Absinth ist`s, der mich hält,
in dieser nächtlich gewiss alkoholisierten Welt,
ich bin da, nicht abgeholt,
und hab noch ein bestellt.




... und weiter:


ne geraume Menge leere Gläser im Regal,
auch eines dieser Dinge die mir nicht egal,
mit meinem Wurf ich einige treffen könnt,
doch wieso, weshalb tue ich`s dann nicht,
ist`s Angst, oder dies dämmerige Licht,
ich, nein, ich weiß es nicht,


nur eines, das scheint mir einzuleuchten,
vor dem Fenster, diese Sau scheint sich einzufeuchten,
bleibt mein Blick auch bei ihr heften,
leckt meine Zunge schon ihre nassen Kefften,
nö, is ne Schlampe diese Sau,
ich bin raus und sag Mau Mau.




   
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