In letzter Zeit bleibe ich ziemlich oft stehen –
ich halte den Atem an. Und jedes Mal erstaune ich darüber, wie ich reagiere.
Wie sensibel doch Körper, Geist, Seele, Leidenschaft zusammenhängen,
aufeinander reagieren, in Wechselwirkung treten mit dem „Außen“. Wie leicht
doch alles ins Wanken gerät! Ich staune und lache über mich. Wenn ich darüber
nachdenke, wird alles irgendwie nichtig. Irrelevant. Aber in den Momenten, wenn
mich das Leben wie ein Schlag trifft... ich falle um, wische mit einer fahrigen
Bewegung den Staub von meiner Kleidung und gehe weiter.
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