Mein Frost
Der Frost ist mein Stern.
Er klebt auf der Haut,
wärmt die Seele warm.
Alles. Fühlt; vertraut.
Er bedeckt Lippen,
das fahle Gesicht
dieser fremden Stadt –
beschützt vom Sternenlicht.
Sterne aus Nacht gestürzt
gleich einem Regen:
voller stolzem Wahn
lässt Angst bewegen.
W i r
hassen den Frost,
da Hass einzig ist,
was
wir
noch können,
bevor Er uns frisst.
(04.03.2008)
|
|
|
|