Zwitschert mir des Nachts
doch ein freches Vögelchen
verwobene Sprüche in den Sinn
von schönem Wald und klarem Bache.
Wie Nymphen gleich, da zweie sind
Erwachsen – im Gemüte Kind
erlernen neue Sprachen und leben
Spürbar auf entfernten Wegen.
Es blitzt, es donnert in das Dunkel
Verlebe mich im Wolkendunst
Es darf nicht sein, dass sie zu Schaden
kommen, bin zu verliebt – ein Herztoller Wunsche
Der Vogel meinte: „Wusst ich’s doch
fandest Dich nie, warst Dir Joch.
Jetzt droben Du verwalten kannst,
so dass dies Tal ewig bleibt.
Bist mit den Gottheiten verwandt,
abgestriffen ist das Menschenkleid.“
„Du boshaft ehrliches Getier
Nun verwandelt dank ich Dir
Zielvoll furchtsam war mein Gemüt
Jetzt
kann ich lauschen, auch der Nymphen Lied."
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